Hermannslauf 2006: (c) Fotos und Texte Helmut Dietz

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Mein Herz schlägt für den HERMANN

Unter dem Motto "Mein Herz schlägt für den Hermann!" würde ich gerne Euere Herzfrequenzkurve vom Hermannslauf - am besten von einem Polar Hf-Messer - auf dieser Seite veröffentlichen. Vielleicht bekomme ich sogar eine Kurve von einem der Abgebildeten?!
Meine eMail-Adresse: dietz_helmut@t-online.de Macht mit!



... mein Herz ist fit für den Hermann , leider Knie und Ferse nicht.

Gerade höre ich von einem der TOP 20 - Läufer, dass wohl alle einen Hf-Messer haben, beim intensiven Wettkampf sich das Teil aber ungern um den Brustkorb schnallen.

Meine Chancen, von den ganz schnellen Läufern eine Kurve zu kriegen ist deshalb minimal. Die Lust der anderen, eine zu schicken wahrscheinlich auch. Also seht ihr eine aus dem Jahre 2002, die Zeit des übergewichtigen Läufers 2:23:57 (noch ohne Oerlinghausen-Verlängerung):

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Kurvenanalyse:
Läufer: männlich, 46 Jahre, 84 kg, 1,79 m
Durchschnitt: 171 Schläge, max: 190

Obwohl der Lauf zunächst bergab geht, steigt der Puls wegen des relativ hohen Tempos bis auf 150/160. Schon die erste kleine Erhebung vor dem Truppenübungsplatz bringt Hf 171. Der Große Ehberg ist deutlich zu sehen: 181 Schläge. Zur Panzerstraße runter kommt der Puls auf fast 160 zurück. Auf der scheinbar einfachen Strecke zwischen Panzerstraße und Stapelage schwankt der Puls zwischen 170 und fast 180. Zwei Hügel und zwei Täler sind dem Tönsberg vorgelagert. "War das schon der Tönsberg?" habe ich einmal einen Ersttäter fragen hören. Der kommt aber erst noch und zeigt bei 183 den bisher größten Ausschlag. Von nun an geht es bis auf ca. 155 Schläge bergab. Wir erreichen die tiefste Stelle des Laufes, im Schopketal.

"Jetzt fängt der Herman erst an!", sagen Kenner. Wie recht sie haben. Aus dem tiefen Loch durchs "Tal" ist wirklich die Schlüsselstelle. Nicht umsonst hat Ingmar Lundström in diesem Jahr gerade hier aufgegeben. Jetzt geht es über die legendären Lämmershagener Treppen hoch zum Eisernen Anton, wo der Puls die vorläufige Höchstmarke von 182 erreicht. Der starke Pulsabfall zeigt, dass es nun bergab geht. Der abgebildete Läufer musste auch eine Stretching-Pause einlegen, was den Puls weiter beruhigte, die Nerven allerdings nicht! Nach der Überquerung der Osningstraße ist es aus mit "erholen". Der Puls, bis auf 163 runtergekommen, schießt jetzt schnurgerade nach oben. Wenn hier so mancher glaubt "Gleich hab' ich es geschafft!" schlägt das Hermannslauf-Profil unbarmherzig zu. Schätzungsweise einen Kilometer bewegen wir uns im hohen Bereich von 175 bis 180, bevor wir zur Habichtshöhe kommen und die Straße überqueren.

Was jetzt noch kommt hat auch noch mit dem Profil des Laufs aber eher mit dem Ehrgeiz des Läufers zu tun! Der Puls bewegt sich zwischen 175-190. Je nach Endspurt-Mentalität kann hier der persönliche Höchstpuls gemessen werden. Manche verzichten auf den Höchstpuls und rücken das Trikot für den Fotografen zurecht oder versuchen ein bisschen zu lächeln, der eigenen Fans auf der Promenade zu liebe - oder aus Erleichterung, dass der Lauf gleich zu Ende ist.

Ziemlich schnell geht der Puls nach Überqueren der Ziellinie runter - aber die Begeisterung steigt nach dem ersten Schluck. Manche hauen sich unendlich viel Wasser rein, andere stehen schon wieder mit ihren Kumpels bei einem Pils und erklären, warum es keine bessere Zeit wurde.

Der Puls geht dann auf etwa 100 zurück, bleibt aber die nächsten Tage höher als normal. Auch der Ruhepuls. Es dauert halt einige Zeit, bis der Lauf vom Körper (und Geist) verdaut wurde.

So oder so ähnlich könnte es auch bei Euch gewesen sein!



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